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Foto: Ingebjørg Iversen. Før det hadde jeg vært mye fram og tilbake om jeg var heterofil, lesbisk, bifil eller guttejente, sier han. Som barn fikk han navnet Ronja, og gikk med kjoler og unisex-klær.

For ham er det viktig å understreke at man kan være gutt og gå med kjoler. Jeg er opptatt av koreansk kultur, og der går de jo på catwalken med kjole og sminke, sier han. At noe har vært annerledes, har han alltid visst, men for åringen var det viktig å være sikker på at han følte seg som gutt, før han kom ut. Vennene hans hjalp ham å finne ut av det, og de hjalp ham også å velge navnet - som tilfeldig nok er det samme navnet som foreldrene hadde gitt ham, dersom han hadde blitt født som gutt.

Sammen med syv andre i aldersgruppen 14 til 19 år, har han drevet Snapchat-kontoen «stilljusthumans» i et år. De ønsker å informere om hva det betyr å være transseksuell, og svare på spørsmål som følgerne kan ha. Lunde mener at det er stor mangel på informasjon om transseksuelle, for eksempel om hvordan de har samleie. Flere av vloggerne tar opp temaer som kan være vanskelige, mens andre velger å ikke snakke om dette.

Store medisinske leksikon norsk. Besøkt Arkivert fra originalen 4. Besøkt 6. Harry Benjamin Ressurssenter. Store Norske Leksikon. Denne Transperson - og psykologi relaterte artikkelen er foreløpig kort eller mangelfull. Du kan hjelpe Wikipedia ved å utvide eller endre den. Kategorier : Transkjønnethet Kjønn Psykiske lidelser og atferdsforstyrrelser.

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Kommentarer Kommentaren din publiseres her. Du må være logget inn for å kommentere. Dette var ikke et opprør mot skjønnhetsidealet. Det var et opprør mot kjønnsidealet. Det heteronormative. Lenge hadde jeg lurt på hvorfor alle idolene mine var menn. Det var ikke det at det ikke fantes damer jeg hadde lyst til å være som. Det fantes bare ikke damer jeg hadde lyst til å være.

Jeg kunne ikke se for meg å studere som dame, få meg jobb som dame, være i forhold som dame eller bli mamma. Selv om alle disse tankene er sterke hos meg, vil jeg likevel ikke konkludere. Dette er ikke historien til en som er transseksuell, men historien til en som lurer. Starter jeg dette nå, slik at det blir synlig for alle, vil jeg måtte bestemme meg.

Folk kommer til å spørre, og jeg vil ikke kunne svare: «Jeg vet ikke. La meg finne det ut selv først. Sier jeg det, så handler det ikke om hva jeg føler, men om at jeg vil at du skal se meg. Jeg slet lenge med å akseptere dem som var usikre. Dem som var imellom.

Diese Angaben erfolgen ohne Gewähr unsererseits und ersetzen keine Rechtsberatung. Handelt nach gesundem Menschenverstand und schützt Euren Gegenüber sowie Euch selbst durch Einhaltung der erforderlichen Massnahmen und habt dabei wieder Spaß an der schönsten Sache der Welt! Euer RoteLaterne. Die regionalen Länderverordnung sind nach wie vor leider sehr uneinheitlich und unübersichtlich. Prostitutionsstätten dürften derzeit noch weitestgehend landesweit geschlossen sein, während unsere Nachbarn in der Schweiz bereits wieder geöffnet haben und Österreich wohl ab dem 1.

Bleibt zu hoffen, dass nun endlich auch bald die Politik in unserem Land aus Ihrem unsere Branche betreffenden Corona-Tiefschlaf wieder erwacht und auch hierzulande die Betriebe baldmöglichst wieder eröffnen dürfen.

Die Rechtsgrundlage für eine weitere Aufrechterhaltung der Einschränkung des Grundrechts auf Berufsausübungsfreiheit halten nicht nur wir inzwischen längst für mehr als fragwürdig. Escort Bizarr Transsexuelle. Aktueller Standort. Suche anpassen. Berg am Laim. München Zentrum. Bad Cannstatt. Kirchheim unter Teck. Stuttgart Nord. Stuttgart Ost. Stuttgart Süd. Stuttgart West. Transsexuell Duisburg. Transsexuell Chemnitz. Transsexuell Frankfurt am Main. Transsexuell Mainz. Transsexuell Hagen. Transsexuell Berlin.

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Erst in letzter Zeit wurden in Studien auch soziale Einflüsse berücksichtigt, die ein frühes Coming-out verhinderten, obwohl die Selbsterkenntnis der Betroffenen durchschnittlich im vorpubertären Alter liegt. Die Geschlechtszuweisung erfolgt bereits vor oder bei der Geburt, wenn Hebamme, Arzt oder Ärztin das Geschlecht anhand äußerer oder chromosomaler Merkmale einordnen.

Diese Zuweisung geschieht einmalig. Ein lebenslang immer wieder stattfindender Prozess ist dagegen die Geschlechtszuschreibung durch andere, die an Informationen wie Gang, Stimme, Gesichtsausdruck, Körperhaltung und Ausstrahlung festgemacht wird. Primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale spielen dabei keine Rolle. Es gibt deutliche individuelle Unterschiede im Verlauf einer transsexuellen Entwicklung, wie dies bereits die oben vorgestellten Typisierungsversuche in primäre und sekundäre Transsexualität sowie die Harry-Benjamin-Skala zeigen.

Zahlreiche transsexuelle Menschen entwickeln bereits im Vorschulalter das Gefühl, anders zu sein, können dieses oft aber noch nicht konkret zuordnen. Andere berichten, dass sie bereits im Vorschulalter ein Bewusstsein dafür entwickelten, entgegen ihrem körperlichen Geschlecht eigentlich ein Junge bzw. Mädchen zu sein, oder zumindest kein Mädchen bzw. Gelegentlich tritt dieses Bewusstsein erst in der Pubertät oder im Erwachsenenalter auf. Ein Teil der Kinder äußert sich bereits sehr früh, völlig natürlich und selbstverständlich ihrer inneren Geschlechtsidentität entsprechend.

Je weitgehender die besondere Eigenart der Kinder von ihrer Umgebung akzeptiert wird, desto normaler und unbelasteter können sie sich entwickeln. In der modernen Gesellschaft kommt es jedoch erst seit etwa dem Jahre immer öfter vor, dass Eltern ihr transsexuelles Kind sich ganz frei entfalten lassen und es ab der Pubertät bei einer Angleichung unterstützen.

Mit der übrigen Umwelt Schule, Nachbarn, andere Kinder etc. In den weitaus meisten Fällen versucht die Umwelt mehr oder weniger intensiv, das Kind seinem zugewiesenem Geschlecht entsprechend zu erziehen, und ihm die entsprechende Rolle aufzuzwingen. Die betroffenen Kinder versuchen meist, die Erwartungen und Forderungen ihrer Umgebung so weit wie möglich zu erfüllen, das heißt, die dem körperlichen Geschlecht entsprechende Geschlechterrolle zu leben.

Da der diesbezügliche soziale Druck auf männlich zugewiesene Transsexuelle im Allgemeinen größer ist als bei weiblichen zugewiesenen Betroffenen Stand , verläuft die typische Entwicklung bei transsexuellen Männern und Frauen im Allgemeinen etwas unterschiedlich:.

Der auf transsexuelle Menschen ausgeübte Druck durch die Gesellschaft und durch den eigenen Körper, und somit der von ihnen empfundene psychische Druck nimmt kontinuierlich mit der Zeit zu, besonders während der Pubertät und im jungen Erwachsenenalter.

Neben psychosomatischen Krankheiten und verschiedenen anderen psychischen Problemen sind vor allem Depressionen eine Folge, die jedoch stark von der Akzeptanz im Umfeld abhängen. Die meisten Transsexuellen sehen sich früher oder später gezwungen, ihre Umwelt über ihre Transsexualität zu informieren Outing und ihre Geschlechterrolle offiziell und permanent zu wechseln.

Oft ist der entsprechende Entschluss Ergebnis einer besonderen Krisenphase, die häufig als existenzbedrohend empfunden wird. Der Zeitpunkt, wann im Einzelfall die Problematik der Transsexualität erkannt wird, ist individuell höchst unterschiedlich. Er hängt sowohl von individuellen Persönlichkeitsmerkmalen der Betroffenen, als auch u.

Insgesamt jedoch sinkt das Durchschnittsalter, in dem Betroffene versuchen, eine medizinische Behandlung zu erreichen, seit Jahren.

Der Wechsel der Geschlechtsrolle kann, muss aber nicht, zumindest vorübergehend zu großen sozialen Problemen führen. Diskriminierungen und Mobbing durch die Außenwelt nach einem sozialen Geschlechtswechsel hängen in besonderem Maße davon ab, wie stark man den Betroffenen ihre ehemalige biologische Herkunft und Rolle anmerkt.

Im Falle sehr eindeutiger Fälle von primärer Transsexualität ist ein so früh wie möglich gesuchter Wechsel der Geschlechtsrolle letztlich meist objektiv von Vorteil, da die Betroffenen in der empfundenen und angestrebten Geschlechtsrolle oft unauffälliger als zuvor sind, und normalerweise sehr glücklich.

Dennoch ist es bei jungen Betroffenen früher und heute noch in weniger toleranten, z. Im schlimmsten Falle können solche Betroffene auf der Straße landen, und gezwungen sein, sich zu prostituieren im falschen Körper. Freundschaften können ebenso daran zerbrechen und Betroffene, die in der ursprünglichen Geschlechtsrolle Liebesbeziehungen eingegangen oder verheiratet sind, müssen damit rechnen, dass solche Partnerschaften zerbrechen.

Kinder verkraften den Rollenwechsel eines Elternteils meistens wesentlich besser als erwartet; Ausnahmen sind besonders Kinder in der Pubertät und Kinder, die von außen stark gegen den betroffenen Elternteil beeinflusst werden. Auch der Verlust des Arbeitsplatzes, der früher als so selbstverständlich galt, dass von vornherein zur eigenen Kündigung geraten wurde, ist wesentlich seltener geworden — unter anderem deshalb, weil der Europäische Gerichtshof die Kündigung eines Menschen wegen eines beabsichtigten Geschlechtsrollenwechsels mittlerweile für verfassungswidrig erklärt hat, da es sich hier um eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts handelt.

Ungeachtet dessen begeben sich viele Transsexuellen aus Anlass ihres Geschlechtsrollenwechsels in psychologische oder psychotherapeutische Betreuung; denn ohne den Nachweis professioneller Begleitung ist es nahezu unmöglich, die für die Inanspruchnahme medizinischer und juristischer Begleitmaßnahmen erforderlichen Gutachten zu erhalten.

In den letzten Jahren steigt die Zahl der Eltern transsexueller Kinder, die deren Transsexualität als solche erkennen; ebenso steigt die Zahl der Eltern, die mit Akzeptanz anstatt mit Ablehnung reagieren.

In diesen Situationen werden zunehmend medizinische Maßnahmen eingesetzt, die den Eintritt der Pubertät verzögern. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass sich Geschlechtsmerkmale entwickeln, die später nur mit großem Aufwand und oft fragwürdigem Erfolg wieder rückgängig gemacht werden müssten oder nicht mehr rückgängig zu machen sind. Daher wächst auch die Zahl der transsexuellen Menschen, die sich bereits kurz vor, während oder kurz nach der Pubertät zum Wechsel der Geschlechtsrolle entschließen.

Die hormonelle Behandlung sehr junger Patienten wird von einer Minderheit der Kinder- und Jugendtherapeuten, [93] [94] regelmäßig mit Verweis auf die gemeinsamen Arbeiten von Susan J. Bradley und Kenneth Zucker [95] [96] [97] abgelehnt. Mit der fristlosen Kündigung von Kenneth Zucker [98] [99] wegen nicht mehr zeitgemäßer Standards und Methoden stehen dessen Arbeiten in der Diskussion. In diesem Zusammenhang wurde Kim Petras vor einigen Jahren in den Medien bekannt, die schon mit 12 Jahren pubertätsverzögernde Hormone bekam.

Durch die geschlechtsangleichenden Maßnahmen wird der entstandene Leidensdruck in der Regel aufgehoben, d. Folgeerscheinungen wie Depressionen, Suizidalität usw. Direkt nach der Operation sind die Betroffenen meistens sehr bis extrem glücklich, sogar euphorisch. Patienten, die die Operation bereuen, sind extrem selten, selbst in Fällen, wo die äußere Angleichung objektiv nicht ganz hundertprozentig gelungen ist.

Dabei ist die soziale Situation vieler Betroffener auch nach der Operation im Vergleich zur 'Normalbevölkerung' keineswegs gänzlich problemlos oder vollkommen 'rosig'. Viele Ex-Transsexuelle sind langfristig gesehen einer höheren sozialen Belastung ausgesetzt als vergleichbare Personen der 'Normalbevölkerung'.

Beispielsweise kann es selbst bei Betroffenen, deren äußere Angleichung an das erlebte und gewünschte Zielgeschlecht vollkommen gelungen ist und sehr attraktiv sind, zu massiven Problemen bei der Partnerwahl kommen, wenn z.

Auch in Freundschaften jenseits jeglicher Erotik kann es zu Schwierigkeiten, Verständnislosigkeit und zum Bruch kommen, wenn eine transsexuelle Vergangenheit ans Licht kommt. Selbst die Suche nach einem verständnisvollen Vertrauens- und Hausarzt kann unter Umständen von zwischenmenschlichen Frustrationen geprägt sein.

Aus Angst vor 'Entdeckung', Verlassenwerden und Diskriminierungen verheimlichen daher viele Betroffene ihre schwierige Vergangenheit; manche führen lieber ein zurückgezogenes und einsames Leben als eine 'Entdeckung' zu riskieren.

Allein die Vorstellung eines eventuellen öffentlichen Outings ist für die meisten Ex-Transsexuellen eine absolute Katastrophe, da ein solches unter Umständen weitreichendere und traumatischere Konsequenzen hätte, als z.

Der Unterschied liegt darin, dass bei einem Outing von Homosexuellen oder den meisten anderen Personen die Wahrheit über die Betreffenden ans Licht kommt, während es bei Ex-Transsexuellen eine Lüge ist, wenn z. Die medizinischen Maßnahmen dienen dazu, den Körper so weit als möglich dem empfundenen Geschlecht anzugleichen; die immer noch häufige Bezeichnung Geschlechtsumwandlung ist schon von daher nicht korrekt. Außerdem lassen sich einige Geschlechtsmerkmale wie z.

Die medizinischen Maßnahmen bestehen aus Hormon therapie, geschlechtsangleichenden Operationen und gegebenenfalls weiteren Maßnahmen wie z. Bei der Hormontherapie ist es wichtig die dauerhafte körperliche und psychische Verträglichkeit der hormonellen Behandlung und ihrer Auswirkungen zu prüfen.

Der Patient muss umfassend über deren Folgen aufgeklärt und darüber informiert werden, dass die hormonelle Behandlung lebenslang erfolgen muss, um Schäden durch hormonelle Defizite zu vermeiden. Bei der Hormonbehandlung werden die Sexualhormone des körperlichen Zielgeschlechts zugeführt und die Bildung der körpereigenen Sexualhormone unterdrückt. Sie leitet eine Art zweite Pubertät und damit die Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale ein.

Bei Transfrauen wird die Hormonbehandlung oft durch eine Behandlung mit Antiandrogenen ergänzt. Bei jugendlichen Transsexuellen wird oftmals zunächst der Beginn der ersten Pubertät durch pubertätsverzögernde Hormone verzögert, um Zeit für die endgültige Entscheidung für oder gegen weitere medizinische Maßnahmen zu gewinnen, bevor körperliche Veränderungen einsetzen.

Die Betroffenen bekommen einen Busen Gynäkomastie , individuell je nach Anlage sehr unterschiedlich. Die Körperbehaarung kann etwas zurückgehen; eine vorhandene starke Körperbehaarung wird jedoch von der Hormonbehandlung meist nur wenig beeinflusst und verlangt normalerweise nach einer weiteren Behandlung durch Epilation ; ähnliches gilt für den Bartwuchs. Testosteronbedingter Haarausfall wird gestoppt, kann sich teilweise auch zurückbilden, eine bereits vorhandene Glatzenbildung bei älteren Patienten kann jedoch nicht durch Hormone rückgängig gemacht werden.

Die Hoden schrumpfen, die Produktion von Sperma bleibt aus Hodenatrophie. Die Libido wird normalerweise schwächer, außer in Fällen, wo die Betroffenen die Hormonmedikation bewusst eher niedrig halten, wenn sie z. Langfristig bildet sich die Muskulatur zurück und die körperliche Belastbarkeit sinkt. Bartwuchs setzt ein, die Körperbehaarung kann zunehmen je nach individueller Anlage sehr unterschiedlich und die Patienten bekommen einen Stimmbruch.

Die Klitoris wird größer, und das Testosteron bewirkt ein Ende der Regelblutungen und häufig eine Intensivierung der Libido. Langfristig kommt es bei manchen Patienten auch zu einer männlichen Glatzenbildung. Vollständig rückgängig machen lassen sich die Auswirkungen bzw. Schädigungen der ersten, biologischen Pubertät weder bei Transmännern noch bei Transfrauen.

Eine Umwandlung oder Ausbildung der primären Geschlechtsorgane ist ausgeschlossen. Zum Vermeiden gesundheitlicher Schäden durch Hormonmangel ist eine lebenslange Hormonsubstitution erforderlich Doch können durch die Hormone auch Nebenwirkungen entstehen, die ein vorzeitiges Absetzen erforderlich machen. Da bei einer geschlechtsangleichenden Operation die körpereigenen Keimdrüsen entfernt werden, führt diese bei beiden Geschlechtern zwangsläufig zur Unfruchtbarkeit.

Je jünger die Studie ist, desto höher liegt die Häufigkeit. Der Wert für Deutschland ist durch die zentrale Statistik des Bundesamtes für Justiz zu Anträgen nach dem Transsexuellengesetz eine gesicherte Mindestzahl. Eine andere Abschätzung der Prävalenz von Transsexualität stammt von der Amsterdamer Gender Clinic: Die Daten, die über mehr als vier Jahrzehnte gesammelt wurden, sprechen von einem unter Stephenne Rhodes u.

Die Geschäftsbelastung bei Gerichten und Staatsanwaltschaften für den Bereich freiwillige Gerichtsbarkeit weist für den Zeitraum bis etwa Die Fallzahlen sind seit Jahren steigend und liegen derzeit bei , 1. Was die Häufigkeit von FzM- in Relation zu MzF-Transsexualität betrifft, so gleicht es sich seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Transsexuellengesetz TSG , mit dem die Notwendigkeit einer geschlechtsangleichenden Operation zum Zweck der Personenstandsänderung entfallen ist, einem ausgeglichenen Verhältnis an, [] also ebenso viele Transmänner wie Transfrauen vollziehen eine Personenstandsänderung.

Deutschland gehört zu den wenigen Ländern, in denen durch Anträge nach dem TSG die dazu nötigen Verfahren bei den Amtsgerichten durch das Bundesamt für Justiz statistisch erfasst werden können. Für Fälle von Transsexualität kann jedoch ein Behandlungsbedarf bestehen durch einen Leidensdruck, der für sich genommen einen Krankheitswert haben kann: Der Leidensdruck kann krank machen, die Transsexualität an sich wird jedoch nicht allgemein als Krankheit gesehen.

Durch die geschlechtsangleichenden Maßnahmen wird der entstandene Leidensdruck in der Regel aufgehoben, Folgeerscheinungen wie Depressionen oder Suizidalität verschwinden überwiegend. Häufigkeit und Schwere psychosomatischer Erkrankungen und Depressionen liegen nicht in der Transsexualität an sich begründet, sondern hängen in hohem Maß vom individuellen Umfeld ab. Psychische Krankheiten oder Störungen, die zu einer unter Umständen fälschlichen Selbsteinschätzung als transsexuell führen, sind selten.

Der Europarat hat in seiner Resolution vom April für die rechtliche und soziale Gleichstellung von Transpersonen [] die 47 Mitgliedsstaaten unter anderem dazu aufgefordert, alle Einstufungen als geistige Störungen in nationalen Klassifikationen zu streichen. Die Kategorie 17 ist keine Kategorie psychischer Störungen oder Krankheiten. Medizinische Maßnahmen zur Geschlechtsangleichung können notwendig sein.

Dezember Die Fachärzte Timo O. Auch Friedemann Pfäfflin fordert das, ohne jedoch die Geschlechtsidentität von vornherein anzuerkennen. Im Mai veröffentlichten Mediziner, Therapeuten und Menschenrechtsverbände, welche sich für eine komplette Abkehr von Gender-Deutungen während der medizinischen Behandlung aussprechen, alternative Behandlungsempfehlungen, die direkt am Ethikverständnis der Behandler anknüpfen.

Die geschlechtliche Identität eines Menschen wird hier nicht weiter wie bei Gender Dysphorie zum Behandlungsgegenstand erklärt, sondern von Anfang an anerkannt. Die medizinischen Maßnahmen die in der Erklärung formuliert werden, werden als konkrete Hilfe verstanden und werden nicht weiter von Gender-Deutungen abhängig gemacht. Nur wenn ein aus einer Transsexualität entstehender Leidensdruck einen Krankheitswert im Sinne des § 27 SGB V hat, werden die Kosten für medizinische Behandlungen durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Das Bundessozialgericht hat im Urteil vom 6. Unter diesen Voraussetzungen hatte die Vorinstanz festgestellt, indem es nicht jeder Art der Transsexualität einen Krankheitswert beimaß, dass es auf den Einzelfall ankomme, ob dies zutrifft. In diesem Sinne ist die Transsexualität eine Krankheit. Auch der deutsche Gesetzgeber hat durch den Erlass des Transsexuellengesetzes bestätigt, dass der Befund der Transsexualität eine außergewöhnliche rechtliche Bewertung rechtfertigt.

Nach der bisherigen Rechtsprechung der Instanzgerichte müssen geschlechtsangleichende Operationen einem transsexuellen Versicherten jedoch nicht generell, sondern nur bei entsprechendem Leidendruck gewährt werden. Ob und inwieweit ein Leidensdruck vorliegt, für dessen Behandlung die gesetzliche Krankenversicherung aufkommen muss, erfordert also jeweils eine individuelle Betrachtung des Einzelfalls.

Im Oktober veröffentlichte der Weltärztebund eine Stellungnahme, mit der das Recht auf geschlechtliche Selbstbestimmung anerkannt und Transgeschlechtlichkeit nicht länger pathologisiert wird. Ärzte und Mediziner werden aufgefordert, für eine bestmögliche und diskriminierungsfreie gesundheitliche Versorgung für transgeschlechtliche Menschen zu sorgen, die sich an ihren Bedürfnissen orientiert.

Dazu gehört auch die Forderung, dass die rechtliche Änderung des Geschlechts nicht mehr davon abhängig gemacht werden darf, dass die Antragsteller dauernd fortpflanzungsunfähig sein müssen. Die meisten europäischen Staaten, darunter Deutschland , Österreich , Belgien , die Niederlande , Luxemburg , Polen , Schweden und die Schweiz , sowie einige außereuropäische Staaten ermöglichen es transsexuellen Menschen, den Vornamen oder die in den Personenstandsregistern eingetragene Geschlechtsangabe an ihr gefühltes Geschlecht Identitätsgeschlecht anzupassen.

Die entsprechenden Regelungen wurden dabei meist erst nach entsprechenden Entscheidungen durch die europäischen Gerichte etabliert [] und erfordern in der Regel die Zustimmung eines Gerichts. Im Allgemeinen ist auch eine vorherige medizinische Begutachtung der Antragsteller erforderlich. In seiner Resolution vom April [] hat der Europarat die Mitgliedsstaaten unter anderem dazu aufgefordert, die Verfahren zur Namens- und Personenstandsänderung zu vereinfachen und auf zu diesem Zweck verlangte Nachweise der geistigen Gesundheit zu verzichten sowie alle zwingend vorausgesetzten medizinischen Maßnahmen, die z.

Die ursprüngliche gesetzliche Regelung ist dabei durch eine Vielzahl von Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zugunsten der Antragsteller modifiziert worden. Die Verfahren finden vor den zuständigen Amtsgerichten statt. Auf Antrag kann Verfahrenskostenhilfe gewährt werden. Schweden , Dänemark [] und Malta [] haben ein Antragsverfahren ohne Begutachtung für die rechtliche Anerkennung der geschlechtlichen Identität eingeführt Personenstands- und Namensänderung.

Irland hat ein entsprechendes Gesetz im Juli verabschiedet, [] Norwegen ebenfalls im Juni , [] und Belgien [] verzichtet ab 1. Januar ebenfalls auf eine Begutachtung, ebenso wie Luxemburg seit Juli Der Transsexuellenerlass von , [] als Nachfolger des Transsexuellenerlass von , wurde im Juli vom österreichischen Verfassungsgerichtshof als verfassungswidrig aufgehoben. Der Erlass basierte auf § 16 des österr.

Personenstandsgesetzes öPStG , wonach die Personenstandsbehörde eine Beurkundung zu ändern hat, wenn sie nach der Eintragung unrichtig geworden ist. Anlassfall für die verfassungsrechtliche Aufhebung des Erlasses war, dass eine verheiratete TransFrau eine Geschlechtsanpassung hatte vornehmen lassen und nun auch ihr Geschlecht im Geburtenbuch korrigieren lassen wollte.

Der Erlass sah jedoch verfassungswidrig vor, dass nur unverheiratete Personen ihr Geschlecht im Geburtenbuch ändern lassen durften.

Deswegen wurden verheiratete Transsexuelle nach geschlechtsanpassender Operation gezwungen, ihre aufrechte, gültig geschlossene Ehe scheiden zu lassen, bevor ihnen die Geschlechtszuordnung im Geburtenbuch eingetragen wurde.

Die Scheidung erfolgte mit allen damit verbundenen nachteiligen Folgen für die beiden Eheleute und deren Kinder, die damit zu Scheidungskindern gemacht wurden. Dieses hänge aber nicht von irgendwelchen Rechtsbeziehungen, somit auch nicht von einer bestehenden Ehe ab.

Selbst wenn sich die Ehe durch die personenstandsrechtliche Geschlechtsänderung einer der beiden Eheleute zu einer nicht zugelassenen Homosexuellen-Ehe wandelt, hätte dies keinen Einfluss auf das Geschlecht des Beschwerdeführers und dürfte daher kein Hindernis für eine Eintragung im Geburtenbuch sein.

Ob eine danach weiter bestehende Ehe rechtskonform wäre, wollte der VfGH ausdrücklich nicht beurteilen, da dies kein Gegenstand des Verfahrens war. BMI 8. Transsexuelle Transgenders , die die Geschlechtszuordnung im Geburtenbuch nicht ändern lassen können oder wollen, können demnach auch weiterhin keinen ersten Vornamen wählen, der ihrem Identitätsgeschlecht entspricht. Der Verwaltungsgerichtshof hat in seinem Erkenntnis vom Damit ist eine geschlechtsangleichende Operation keine zwingende Voraussetzung mehr.

Dies bestätigte auch der Verfassungsgerichtshof in seinem Erkenntnis vom 3. Seit 5. Oktober wies das Gericht das Begehren des Antragstellers ab. Auch in der Schweiz gibt es kein spezielles Transsexuellengesetz. Nach der Rechtsprechung können jedoch auf gerichtlichen Antrag nach einer Geschlechtsanpassung Vorname und Geschlechtsangabe in den Zivilstandsregistern berichtigt werden.

Die Berichtigung darf gemäß Bundesgericht nicht dazu führen, dass eine Ehe von Amtes wegen aufgelöst wird. Das Zürcher Obergericht entschied im ersten Quartal , dass ein operativer Eingriff als Voraussetzung zur Personenstandsangleichung und Vornamensänderung die Persönlichkeitsrechte verletze. Seit existiert im Vereinigten Königreich der sogenannte Gender Recognition Act, der es Menschen mit Transsexualität ermöglicht, ihren Geburtseintrag auch ohne Voraussetzung chirurgischer oder anderer körperlicher Maßnahmen siehe geschlechtsangleichende Maßnahme rückwirkend korrigieren zu lassen.

Voraussetzung ist unter anderem, dass die betroffene Person zum Zeitpunkt des Antrags mindestens zwei Jahre im angestrebten Geschlecht gelebt hat [] und in der Regel über zwei Reports nachweist, dass sie eine Gender Dysphoria hat oder hatte. Seit dem Mai darf Transsexualität in Frankreich per Dekret nicht mehr als psychische Störung und somit nicht mehr als Geschlechtsidentitätsstörung bezeichnet werden.

Ein neues Gesetz ist in der Diskussion. Im Iran ist Transsexualität legal siehe Transsexualität im Iran. Geschlechtsangleichende Operationen werden vom Staat finanziell unterstützt und die Geburtsurkunde kann anschließend entsprechend angepasst werden.

In Pakistan verabschiedete die Regierung im Mai ein Gesetz, das die Rechte von Transsexuellen stärkt und sie vor Diskriminierung schützen soll. Transsexualität ist jedoch eine Frage des Identitätsgeschlechtes und keine Spielart von Sexualität im eigentlichen Sinn: Transsexuelle sind keine Menschen mit bestimmten sexuellen Vorlieben, sondern Menschen, die sozusagen mit den falschen Geschlechtsorganen geboren wurden.

Statt als Mann-zu-Frau-Transsexuelle bzw. Frau-zu-Mann-Transsexuelle möchten diese Kritiker lieber einfach als Transfrauen bzw. Transmänner bezeichnet werden. Ein in den er Jahren in Deutschland eingeführter Alternativbegriff ist Transidentität , seit den ern setzt sich auch der allerdings wesentlich weiter gefasste Begriff Transgender zunehmend durch. Im deutschen Sprachraum allgemein verbreitet sind diese Begriffsalternativen seit Mitte der er; die Begriffskritik selbst kam allerdings bereits in den ern auf.

Der Begriff der Transsexualität wird seit einigen Jahren insbesondere von denjenigen, die sich als Transgender verstehen, kritisiert, weil die Kriterien für ihr Vorliegen auf einem binären Geschlechtsbild beruhen siehe Heteronormativität und Transgender und sich zu stark auf die Möglichkeiten der medizinischen Veränderung des Körpers und zu wenig auf die sozialen Umstände beziehen.

In vielen Ländern außerhalb Deutschlands wird inzwischen mehrheitlich angenommen, dass Transsexualität angeboren ist und nicht anerzogen und vielmehr eine Sonderform der Intersexualität darstellt.


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Es kann für die betroffenen Personen auch zum Wunsch nach geschlechtsangleichenden Maßnahmen kommen, wenn es ihnen um Änderung der transseksuel Ausprägung transseksuel Körpers geht. Stattdessen ist zum Verständnis von Transsexualität die subjektive Geschlechtsidentität transseksuel und zentral, von der die objektiven angeborenen Körpermerkmale abweichen. Seit etwa gibt es im deutschsprachigen Raum den Transseksuel Transidentitätder jedoch weiter gefasst ist als Transsexualität, und u. Transsexualität wird häufig als die weitestgehende Ausprägung eines ganzen Spektrums an Menschen verstanden, die ihren Körper nicht oder nur teilweise etwa nur durch Hormontherapie angleichen wollen. Beispiel dafür ist das deutsche Transseksueldas seit auch für Transseksuel ohne operative Eingriffe die Möglichkeit der Sexløst forhold bietet.

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