Mariann hole naken - Upolerte hyllester - Debatt
Profilering av HIOA. Follow ME on Facebook. Poster is up by maintenance technician Roy-Arne Sæther. Axel Hagemann har avsluttet sitt engasjement og gode jobb i P Follow Follow this blog Get every new post delivered right to your inbox.
Email address. Musikken faller sammen med skiftingen mellom lys og mørke. Forestillingen er bygd opp av flere tette scener. Hvert skifte markeres ved at lyset slukkes og bassen fyller mørket. Danny kunne kanskje være familiens stolthet, soldaten som kom seg ut fra London-forstadens tristesse.
Det er uklart hvorfor, men Danny har fått sine minutter på TV, og selv om de fleste synes han dummer seg ut, er foreldrene stolte. Danny orker ikke besøke dem. Lee kan innbyggertallet i alle de byer broren ramser opp. I en annen scene prøver Danny seg på noe lignende ved å imponere med hovedsteder.
Om det er rester av menneskelighet å bygge på, ligger det i dette brorskapet, om det er aldri så haltende. Følg oss på Facebook og Twitter! Krigen krever ofre; freden kan være verre. Motortown er teater som setter kulderekord. Foto: Øyvind Eide.
Av Arne Guttormsen innlegg. Anmeldelse 23 januar Fremtidige betalinger trekkes fra ditt registrerte betalingskort. Deretter fornyes abonnementet løpende til ordinær pris måned 99kr.
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Soving er for pyser. Fædrelandsvennen search Chevron down Chevron left. Soving er oppskrytt Så mange kanaler, så mye spennende serienytt. Publisert: Oppdatert Cathrine Sordal. Denne artikkelen er over fire år gammel. Publisert: Publisert:
Daher wolle man künftig in jedem Jahr an einem bestimmten Tag eine Wallfahrt abhalten. Empandeni, die älteste katholische Station des Landes, sei dafür besonders geeignet. Er hoffe und bete, dass diese Station somit zum Segen werde für viele und zu einem Ort der Liebe, des Friedens und der Versöhnung. Auf den Gedanken, im Erzbistum ein Marienheiligtum zu gründen, sei er bereits vor Jahren gekommen, besonders intensiv, als er am zweiten Juni von der heimtückischen Ermordung der beiden Mariannhiller Brüder Peter Edmund Geyermann und Andreas Georg von Arx erfahren habe.
Damals habe er der Gottesmutter versprochen, wenn Empandeni, das ja nur zwölf Kilometer von Embakwe entfernt gelegen sei, die Kriegs-Unruhen unbeschadet überstehe, dann wolle er dort ein Marienheiligtum errichten und die jährlichen Wallfahrten nach dort unterstützen. Die feierliche Segnung des Marienschreins von Empandeni erfolgte am sechsten Oktober , am Vorabend des Rosenkranzfestes. Tausende von Gläubigen hatten sich eingefunden. Seine Liebe zur Gottesmutter hatte er schon oft, wenn auch meist sehr diskret, bekannt.
Bei seinen riskanten Wochenfahrten nach Plumtree war er wiederholt von der Polizei gewarnt worden, vor allem vor Landminen und den Überfällen der Banditen. Er ließ sich davon nicht beeinflussen: Was sein musste, was getan werden musste, wurde getan. Lächelnd pflegte er zu sagen: Ich hole Lebensmittel für Hungernde; ich will den Leuten helfen.
Da wird mich die Gottesmutter schon beschützen! Sie hat ihn beschützt. Über viele Jahre hinweg. Dessen war er sich immer bewusst. Es stand auch, wenngleich oft nur zwischen den Zeilen, in seinen Briefen an die Verwandten oder Mitbrüder in der Heimat. Wir bringen aus diesen handgeschriebenen Briefen ein paar längere Auszüge. Besorgt um Menschen und Tiere In seinem Brief vom Oft sind sie selber dran schuld; aber das darf man nicht laut sagen!
Hier ist es etwas besser. Im Dezember hatten wir guten Regen, etwa Millimeter. Das Gras kommt gut hoch, nur mit dem Mais geht es nicht so gut. Erst hatten die Bauern kein starkes Vieh, um zu pflügen, und langsam wird es zu spät. Die mit der Haue per Hand, mit der Hacke, d. Die Leute hier haben ja viel Vieh verloren, und doch kommen noch einige zu uns, um Vieh zu verkaufen, denn sie brauchen Geld für die Schulkinder.
Heute habe ich wieder eine Kuh gekauft — für umgerechnet ,- DM; sie war nicht gut im Fleisch. Letzteres ist ja knapp geworden, und vieles andere auch. Aber das ist wohl ein Wesenszug in einem sozialistischen Staat Ja, unser Simbabwe hat auch seine Probleme, nicht nur Germany.
Es wäre schön, wenn Friede ins Land käme Manchmal müssen wir halt einen kleineren Gang einschalten. Lasst's euch gut gehen — und im Gebet sind wir vereint. Alles Gute und Gott befohlen Darin schreibt er: Zu Ostergrüßen sei er wohl zu spät dran; daher wünsche er ihnen eine schöne Osterzeit, Gottes Segen und einen schönen Frühling.
Er freue sich immer wieder, wenn er von Lohr Post bekomme. Da haben wir keine Not. Es ist noch heiß. Gras gibt es soviel wie lange nicht mehr. Die Stauseen sind alle voll. Das Vieh frisst nur das Beste. Für den Garten war der viele Regen nicht das Gesündeste, aber das macht nichts, jetzt kann man wieder arbeiten.
Am Karfreitag wurden wir fast geröstet — so über drei Stunden in der Sonne gemeint ist wohl die liturgische Feier, die im Freien stattfand, d. Seit etlichen Wochen haben wir einen schwarzen Kaplan, Pater Luke Mlilo, ein junger Mariannhiller; macht sich ganz gut. Soweit ist die politische Lage ziemlich ruhig, was sich aber schnell ändern kann Im Gebet gedenken wir einander. Gott befohlen. Herzlichst grüßt Euch und alle in Lohr euer Br.
Zwölf Tage später kam es zum brutalen Überfall auf Empandeni. Vier Mariannhiller sollten ermordet werden; drei überlebten, nicht Bruder Kilian Er gab sein Leben hin für andere. April ein Tag wie jeder andere auch. Er ging seinen gewohnten Arbeiten nach, beim Vieh und auf den Feldern. Es schien, als ob damit endlich wieder Ruhe und Frieden einzögen in das arg gebeutelte Land am Sambesi.
Doch für Empandeni kam alles anders — ganz anders! Denn was an diesem besagten April geschah, war ein traumatisch-schreckliches Ereignis grausamster Art. Mir liegen zahlreiche Original-Berichte vor; im Wesentlichen stimmen sie alle überein; im Detail gehen sie zwar zuweilen auseinander, aber häufiger sind es Ergänzungen statt Widersprüche.
Ich versuche, anhand dieser Berichte, ein Gesamtbild des Geschehens zu erstellen, zusammengestückelt wie ein riesiges Mosaik. Der April war ein Dienstag. Soeben war die Meldung wiederholt worden, dass Staatspräsident Robert Mugabe die Allgemeine Amnestie für alle Dissidenten ausgerufen habe — sofern sie willens wären, ihre Waffen abzugeben und die Bevölkerung nicht länger zu terrorisieren.
Es war ungefähr Da hörte man Lärm an der Hauspforte. Jemand schlug kräftig gegen die Tür und läutete die Glocke. Pater Banning meinte, es seien wohl wieder, wie schon so oft in den letzten Monaten, Leute, die im Überlandbus aus Bulawayo gekommen waren und keine Möglichkeit mehr hatten, nach Embakwe weiterzufahren. Zu Fuß trauten sie sich meistens nicht mehr zu solch später Stunde.
Der Busfahrer habe sich abermals geweigert, bis zur Nachbarstation durchzufahren. Diese Überlegung war wohl auch der Grund, warum Pater Banning gar nicht erst das Fenster des Gemeinschaftsraums im ersten Stock öffnete, um zu schauen, wer unten Radau schlage, sondern direkt hinunter ging und die Haustür öffnete. Später entdeckte er weitere schwarze Gesichter: ein Dissident, ebenfalls in Tarnuniform, mit einer schweren Axt, zwei in Zivil.
Neben Mr. Wami ein weiterer schwarzer und ein indischer Lehrer — alle vom Lehrerkollegium der Station. Schaff sie sofort alle herbei! Jetzt stellten sie fest, dass dort andere schon vor ihnen sich hatten niedersetzen müssen: mehrere Männer, Frauen und Kinder von den Lehrerwohnungen. Unter ihnen auch die Schulsekretärin. Dann wurde Pater Mlilo gezwungen, den Dissidenten alle Räume des Hauses zu zeigen; sofort fingen zwei von ihnen an zu plündern und zu rauben, was ihnen wertvoll erschien: Uhren, Radios, Kleider, Geld usw.
Die beiden anderen der Viererbande ließen sich später von Pater Mlilo zum Fuhrpark führen; dort inspizierten sie die Autos der Mission, wählten eines aus, das sie als Fluchtauto benützen wollten und stellten es vors Priesterhaus, damit sie es dort mit dem Raubgut beladen konnten. Es war ein japanischer Nissan, ein Geländewagen mit Vierradantrieb. Während die einen noch die Zimmer durchwühlten und nach weiteren Wertgegenständen suchten, ließ sich der Anführer der Bande von den Missionaren einzeln in ihre Zimmer nach oben führen.
Sie mussten alle Schränke öffnen. Pater Banning wurde gezwungen, die rund 6. Bruder Erasmus mutmaßte später: Möglicherweise wussten die Dissidenten um dieses Geld, wie sie überhaupt den Anschein erweckten, als kennten sie sich gut aus — oder wüssten zumindest bestens Bescheid, was die ihnen wertvoll erscheinenden Gegenstände betraf. Bei ihm, Bruder Erasmus, entwendeten sie schier alle Oberhemden und Hosen, sogar einen dicken Wintermantel.
Bei Bruder Kilian, der die Jagdgewehre der Station verwaltete und diese gelegentlich auch zum Erschießen von Schlachtvieh benützte, ließen die Banditen neben den Schusswaffen auch alle Munition mitgehen.
Ob sie auch davon schon im Voraus wussten? Immerhin pflegte Bruder Kilian bisweilen an Spätnachmittagen auf die Felder zu gehen, um dort mit Hilfe von Warnschüssen die Vögel zu vertreiben, die sich gerne über die reifenden Früchte hermachten. Nach langem Hin und Her — für die vier Missionare äußerst nervenaufreibend — musste Pater Mlilo die anderen saßen wieder vor der Hauswand im Innenhof mit dem Bandenchef zum beladenen Wagen gehen, um ihn rückwärts etwas weiter wegzufahren.
Der afrikanische Priester, der natürlich die Sprache der Dissidenten bestens verstand, tat so, als könne er gar kein Auto fahren. Er murkste mit den Gängen, ließ die Kupplung schnellen, kurzum stellte sich doof. Du tust nur so. Ich weiß ganz genau, dass du fahren kannst.
Und mit diesem Wagen bist du auch schon gesehen worden! Abraham, den Nissan ein Stück wegfahren, wohl schon in Flucht-Richtung. Einer der Viererbande blieb beim Wagen; er musste zwischenzeitlich Wache schieben.
Es war mittlerweile viel Zeit verstrichen. Jetzt kommandierte der Anführer die vier Mariannhiller — drei Deutsche und ein Afrikaner — wieder ins geräumige Rekreationszimmer des großen Priesterhauses.
Auch Lehrer Wami wurde dorthin beordert. Er weigerte sich energisch; auch Mr. Wami lehnte sofort ab. Beide sagten, sie könnten dies nicht tun und würden es niemals tun, egal, wie ihnen selber geschehe! Da packte der Anführer selber die Axt, holte aus und ließ dieselbe mit schwerer Wucht, von hinten her, auf die Schulter von Pater Banning niedersausen. Der sackte sofort zusammen, schrie vor Schmerzen, wollte sich wehren, aber dazu kam er erst gar nicht.
Der Bandit schlug ein zweites Mal zu, diesmal direkt auf den Kopf des Mariannhillers. Pater Banning sank bewusstlos zu Boden. Jetzt sollten die beiden anderen weißen Missionare drankommen — dann wahrscheinlich auch die beiden Afrikaner, Mlilo und Wami.
Jetzt schlägt unsere Stunde! Es muss alles in Sekundenschnelle vor sich gegangen sein. Es kam zum Zweikampf, wobei der Bandenchef verletzt wurde. Während Bruder Kilian noch mit ihm rang und wohl auch in der Lage gewesen wäre, ihn vor die Tür zu setzen, schoss einer der anderen Banditen von außen, von der Veranda her, durch die offene Tür und verwundete Bruder Kilian am Arm oder an der Schulter — oder an beiden Stellen.
Er schrie kurz auf vor Schmerzen, hob den Arm, stolperte ein paar Mal. In diesem Augenblick schoss der Bandit erneut, diesmal mitten ins Herz des Bruders. Er war sofort tot. Das dramatische Nachspiel des Überfalls Was nun geschah, ist von Bruder Erasmus nur teilweise selbst gesehen und miterlebt worden. Aber er hat versucht, es zu rekonstruieren. Demzufolge verließen die beiden Banditen, der Anführer, ein baumlanger Kerl und der andere, der von außen geschossen hatte, halsüberkopf das Haus der Missionare.
Sie rannten schnurstracks zum mit Diebesgut vollgepackten Auto, ließen die anderen Autos, die mit Öl übergossenen, anzünden und zwangen dann den indischen Lehrer, Herrn Abraham, zu fahren; die Richtung gaben sie selber an. Lange war Bruder Erasmus wie gelähmt. Er sah nur die beiden Mitbrüder am Boden liegen. Von Pater Luke Mlilo war nichts zu sehen. Wohin war er verschwunden? Hatten ihn vielleicht die Banditen mitgenommen?
Er war den Tätern in einem unbeobachteten Moment entkommen, just zu dem Zeitpunkt, als der Bandenführer auf Pater Banning mit der Axt einschlug.
Im Garten bzw. Immer noch horchte Bruder Erasmus nach allen Seiten; er war immer noch gefesselt. Schließlich gelang es ihm, die Stricke abzustreifen. Jetzt schlich er, gebückt und sehr vorsichtig, ohne Licht zu machen, teilweise auf den Knien rutschend, auf die Hausveranda des Innenhofs.
Kein Laut war zu hören. So begab er sich wieder ins Zimmer, wo die beiden Mitbrüder am Boden lagen, selber immer noch unter Schock. Er machte kein Licht; wusste zunächst überhaupt nicht, was er nun tun sollte. So mögen Minuten vergangen sein. Oder auch eine Viertel- bzw. Dann spähte er durch das Oberlicht auf den Hinterhof — und sah jetzt die brennenden Autos.
Als er zum Zimmer, wo das schreckliche Drama stattgefunden hatte, zurückkehrte, fand er die Tür geschlossen. Bevor wir dem Pilgerweg nach rechts über eine kleine Hochfläche mit einzelnen Bäumen und Ruinenresten folgten, gingen wir noch ein wenig weiter in Richtung Durchbruch und genossen das Bild von oben. Ein Abstecher, auf den wir vor zwei Jahren nicht gekommen waren. Es lohnt sich, diese m zusätzlich zu machen. Durchbruch des Río Esla Weiter Weg mit Ausblick Danach folgte ein langes Wegstück durch Wald bis zum Tor einer Finca, von der man aus auf den Hügelrücken mit den Windrädern zusteuerte, den wir schon gestern gesehen hatten.
Der Weg zog sich wieder hin. Endlich erreichten wir eine Höhe, die einen Blick über die Landschaft vor uns erlaubte. Im Hintergrund eine niedrige Hügelkette mit einem deutlichen Einschnitt: da würde morgen unser Weg nach Santa Croya de Tera hindurchgehen, wettete ich.
In diesem Jahr habe ich viel auf die Landschaft geachtet und konnte sehr weit vorher schon die Pässe ausmachen, die, wie ich wusste, zu bewältigen waren. Jedes Mal riet ich richtig. Schräg links, recht aus der Richtung, lagen zwei Dörfer hintereinander, das waren natürlich Faramontanos de Tábara und dahinter Tábara selbst, unser heutiges Ziel, noch ganz schön weit weg.
Der Weg bog vor den Hügeln mit den Windrädern nach links ab. Es folgte ein Weinanbaugebiet, in dem man gerade eine große Bewässerungsanlage installierte. Überall lagen große Rohre herum. Bevor es rechts ab nach Faramontanos ging, passierten wir ein nettes kleines Häuschen, von Wein überrankt, in dem wohl Anbaugerätschaften untergebracht waren.
Dann folgten mehrere Neubauten, Wochenendhäuser. Erst danach kam die Abzweigung nach rechts, die mehr als 2 km schnurgerade auf Faramontanos de Tábara zuläuft. Die hauten wir mühelos weg. Gegen 13 Uhr erreichten wir das Dorf. Rechts von der Straße waren einige Bodegas in den Abhang gebaut. Die Bar war schnell gefunden. Drinnen einige Einheimische, im Hintergrund ein Raum mit Lebensmitteln, aber keine Einzelheiten zu erkennen.
Erst einmal eine Cola bestellt. Dann: Nichts zu machen, was über ein Bocadillo hinausgeht. Was für eine Enttäuschung! Wir recken die Hälse nach dem Raum mit den Lebensmitteln.
Darf man ihn betreten? Und wie? Wir beschließen, nur nach Brot zu fragen. Das gibt es auch nicht, aber die Seitenstraße weiter hoch soll eine Bäckerei liegen. Wir verlassen die ungastliche Bar und folgen der Seitenstraße Travesia la Fuente.
Links wäscht ein gut gekleideter Mann sein Auto, er winkt mir. Ob wir ein Mittagessen wollten? Dann hier nebenan, Haus Nr. Die Bar ist recht voll. Ich frage einen jungen Mann. Der nickt, und zwei Minuten später führt uns sein Vater eine Treppe hinauf in einen offenen Speiseraum. Eins ist klar: Denen ist hier an Gästen gelegen, wir werden schnell und gut bedient. Die Unsitte der Touristengegenden, das unverlangte Brot trotzdem immer extra zu berechnen, ist im Westen Spaniens unbekannt.
Alles reell und gut. Wir freuen uns sehr, wieder ein Mittagessen bekommen zu haben. Ich danke ihm noch einmal, er freut sich sichtlich. Dann geht es gestärkt gegen 15 Uhr aus dem Dorf, in dem wir doch recht lange Mittag gemacht haben.
Am Ortsrand an der modernen Kapelle finde ich den Weg nicht auf Anhieb. Man muss rechts an der Kapelle vorbei geradeaus, folgt einer unbefestigten Straße, kommt dann auf einen asphaltierten Zubringer zur Landstraße, die man überquert, und folgt dann geradeaus einer Piste. Ganz schön geröllig, kommt es mir wieder vor. Meine Blasen machen sich bemerkbar. Die Abzweigung nach 2,3 km ist neuerdings sehr leicht zu finden, denn schon von weitem sieht man zwei knatschrosa Häuschen die evtl.
Teil des Bewässerungssystems sind , bei denen es nach links geht. Dann wieder nach rechts. Nach einiger Zeit kommt in der Ferne eine Schafherde in Sicht. Als wir näher kommen, sind gottseilob schon alle Schafe in einem Pferch neben der Piste, und die Hunde kümmern sich nicht mehr um uns.
Der letzte Abschnitt auf Tábara zu geht zum Teil wieder durch Grün. Die Beschreibung im Handbuch ist sehr vage. Einmal muss man eine verborgene kleine Brücke links versetzt finden, sonst landet man geradeaus in einem Wassergraben.
Kurz vor dem Ort biegt der Weg nach rechts, aber es ist noch nicht die genannte Abzweigung. Man folgt hier der Biegung, und erst etwas später kommt die T-Kreuzung, wo es links zum Kloster geht und rechts der Pilgerweg weiter verläuft. Besser gesagt: verlief, denn am anderen Morgen entdeckten wir eine neue Wegeführung. Ein alter Mann spricht uns an, nuschelt mir vertraulich zu, was ich ein Glück hätte, mit zwei Frauen unterwegs zu sein.
Was sich die Spanier immer alles zusammenspinnen, wenn es um Frauen geht! Schon viele Kilometer vorher hatte ich einen Turm ausgemacht, der Tábara überragte. Ich dachte, es sei die Klosterkirche, aber es ist der Getreidesilo hinter dem Ort auf einer kleinen Höhe. Zu seinen Füßen liegt die Herberge.
Ich war mir ziemlich sicher, dass wir so spät nicht die ersten in der Herberge sein würden. Deshalb fragte ich erst gar nicht, wo man den Schlüssel bekommen konnte. Dazu gab es ohnehin aus diversen Quellen verschiedene Angaben. Der Marktplatz war neu gepflastert. Dahinter wollte ich laut Handbuch die dritte Querstraße rechts gehen, aber ein paar Por-Aquis ließen das nicht zu.
Hier wurden wir also in die erste Straße rechts gewedelt, die nicht schlecht gewählt war, denn wir kamen an einer Telefonzelle und einem Lebensmittelladen links vorbei.
Der Laden ist praktisch nicht als solcher zu erkennen. Wir landeten doch an der im Handbuch genannten Viehtränke, und von dort wusste ich den Weg auch so. Trotzdem kamen wir nicht allzu weit, denn noch m vor der Herberge fing uns ein alter Mann ab. Wir müssten den Schlüssel holen, aber wo, das verstand ich nicht.
Ich sagte ihm, wir gingen erst einmal zur Herberge, das Gepäck abstellen. Waren wir denn wirklich die ersten? Als wir die Herberge erreichten, war die Tür abgeschlossen, na sowas! Ich konsultierte das Handbuch. Eine der angebotenen Möglichkeiten war, den Amtsdiener, den alguacil , nach dem Schlüssel zu fragen. Richtig, dieses Wort hatte der Mann immer wieder gesagt!
Ja, "das Haus mit den Blumen", hatte der Mann ebenfalls gesagt, das hatte ich verstanden, aber nicht, wo es lag. Als ich dem Handbuch folgte, von den guten Wünschen des Mannes begleitet, der immer noch am Straßenrand auf einer Bank Wache schob, erkannte ich das Haus sofort. Eine sehr freundliche Frau öffnete auf mein Klingeln, brachte gleich einen Schlüssel mit, sagte mir, ich solle ihn morgens in den Briefkasten der Herberge werfen und bot mir den Stempel für den Pilgerausweis an.
Vorsorglich hatte ich natürlich unsere drei Credenciales mitgenommen. Na, so war ja gleich alles geklärt. Wieder zurück und wieder an dem alten Mann vorbei. Ich winkte ihm mit dem Schlüssel, und er grinste froh zurück, ein echter "Por-Aqui", der den ganzen Tag auf der Bank an der Straße sitzt und die Pilger einweist.
Nett von ihm. Die Herberge war, was die Sauberkeit anging, doch recht vernachlässigt. Die Duschen und Toiletten gingen, aber in den Räumen lag ganz schön viel Dreck. Da musste erst alles gründlich ausgefegt werden, bevor man sich wohlfühlen konnte. In der Küche lehnten wie vor zwei Jahren immer noch die alten, halb kaputten Bettgestelle an der Wand.
Ansonsten konnte man gut kochen, und es lagen unglaublich viele Lebensmittel da. Wohl alles von zu üppigen Einkäufen übrig geblieben. Ungeniert bedienten wir uns.
Gegen 19h10 brachen wir zum Einkaufen auf. Kaum hatten wir den erwähnten Laden erreicht, brach draußen ein Hagelgewitter los, das die Spanier entsetzt zum Fenster hinausschauen ließ.
Tatsächlich schoss binnen kürzester Zeit ein wahrer Sturzbach die Straße hinunter. Nun, um so mehr hatten wir Ruhe zum Einkaufen. Leider keine Selbstbedienung und auch nicht sehr gut sortiert. Schließlich bringt die Ladeninhaberin ein halbes Paket, wohl aus eigenen Vorräten. Das muss erst aus dem Lager geholt werden.
In diesem großen Ort gibt es sicher noch was Besseres. Als wir alles hatten, war draußen auch das Unwetter vorbei. Wir besuchten noch kurz eine Bäckerei in der Nähe. Dann mit allen Taschen zur Kirche um 20 Uhr in die Vorabendmesse. Es ist ja immer günstig, schon am Samstagabend zu gehen, weil man sonntags zur Zeit der üblichen Messe ja unterwegs ist und nur in den seltensten Fällen aber auch das ist mir schon passiert gerade zum Läuten an einer Kirche vorbeikommt.
Wie immer nahmen wir uns so abgerissen neben den Leuten im Sonntagsstaat recht merkwürdig aus. Schön, dass Antje auch mit uns bei der Messe zusammen war. Wie gesagt, verwandte Seelen. Deshalb kam es uns auch schon so vor, als seien wir schon lange mit ihr unterwegs. Von der Kirche zurück genossen wir in der Herberge unsere Vorräte.
Hedwig konnte wieder eine leckere Suppe zubereiten. Zu meinem Erstaunen kam niemand mehr, auch keine Radfahrer. Die waren wohl vom Unwetter erwischt worden, hoffte ich fromm. Nachts tobte ein heftiges Gewitter.
Merkwürdig, wie gestern auch, das ließ mich alles kalt. Immerhin hatten wir ja unsere Regenumhänge, und Antje war auch vor nichts bange. Gegen 7h20 wach.
Ich freute mich schon auf die Etappe, an der die gemütlichste Pilgerherberge des Weges wartete. Anita und Domingo sorgen für den reinsten Familienanschluss. Ich vergaß ganz, dass es Sonntag war, und da hätten die beiden sicher auch gern einmal Ruhe vor den Pilgern gehabt Von der Herberge aus ging zu unserem Erstaunen ein gelber Pfeil zur Straße dahinter hoch.
Genau diese Richtung hatte ich in meinem Bericht empfohlen, denn man kann dann auf der kleinen Landstraße ZA jenseits der N erheblich abkürzen, anstatt wie vorher zur Klosterkirche zurück zu müssen. Aber es gab noch eine Überraschung: Bevor wir die N erreichten, zeigte ein Pfeil nach links. Wir folgten ihm, denn ich wollte doch sehen, was das wurde.
Kürzer als über die ZA konnte es nicht sein. Nach einiger Zeit bog man wie erwartet rechts ab, überquerte die N und lief dann einen großen Rechtsbogen, um am Ende doch wieder auf die ZA zu treffen. Na, das war aber gegenüber der alten Strecke nicht viel gewonnen. Nur wenig weiter kam aber schon die Piste der alten Strecke von rechts, und so bog man links ab, um dem ursprünglichen Verlauf des Pilgerweges zu folgen.
Wenige hundert Meter weiter wieder eine Pistenkreuzung, auf der man rechts weiterging, parallel zur ZA, die auf den Einschnitt in der Hügelkette zuhielt, den wir schon gestern gesehen hatten. Nun kam aber an besagter Kreuzung auch eine breite Piste direkt von Tábara hinter uns. Warum hatte man diese nicht genommen?
Dann hätte man doch die ZA ganz gespart. Nun, das war von diesem Standpunkt aus nicht zu klären. Sie war am Sonntag so gut wie gar nicht befahren.
Dieses zeigt auch, dass die erwähnte breite Piste etwas links von der Stelle, wo man die N nach der neuen Streckenführung überquert, von der Fernstraße abzweigt, dann auf einen schmalen Baumstreifen mit einigen Häusern zuläuft und erst dahinter sich verbreitert.
Das wäre als neue Streckenführung optimal, wenn man die ZA vermeiden will. Wir passten unsere Schnelligkeit so ab, dass wir gerade mit dem Hirten auf der Piste zusammentrafen. Erst kurz vorher entdeckten uns einige der Hunde und sausten auf uns zu, aber ich konnte schon meinen Kniff anwenden, weil der Hirt bereits in Hörweite war, und laut "Buenos dias! Der Hirt reagierte sofort und pfiff seine Hunde zurück. Gottseidank gehorchten sie.
Das war ein ganzes Rudel, in verschiedenen Größen. Ich schüttelte dem verdatterten Hirten die Hand, als wenn wir uns lange nicht mehr gesehen hatten. Da scheuchte er nochmal die Hunde zurück, die uns immer noch knurrend umstrichen. Noch ein paar Bemerkungen über das Wetter, dann schieden wir wie alte Freunde, und er trollte sich mitsamt Hunden und Schafen in die Büsche. Uff, das war gut gegangen. Man muss sehen, dass einen die Hunde nicht erwischen, bevor der Hirt aufmerksam wird. Das hatte prima geklappt.
Aber schon drohte neues Ungemach. Links von uns zog sich ein Unwetter zusammen, hinter uns blieb es hell. Blitze zuckten, aber komischerweise war kein Donner zu hören. Die Piste war vom nächtlichen Regen feucht. Zum ersten Mal erlebte ich, wie mir die rote Erde unter den Schuhen kleben blieb. Man konnte übers Gras laufen, um die Schuhe sauber zu halten, was auch wegen der Blasen recht angenehm war. Ein lustiger Baum Ein Dauerläufer kam uns entgegen, die Zivilisation konnte nicht weit sein.
Wir überquerten den Einschnitt und ließen die Windräder, unsere Wegemarken seit Tagen, rechts hinter uns zurück. Ein urkomischer Baum reizte zum Fotografieren. Die Wolken links wurden dunkler und kamen näher. Schon hatten wir das Sträßchen erreicht, das rechts nach Bercianos de Valverde zieht, als uns der Rand des Unwetters einholte.
Aber die Wolken lösten sich über uns auf und zerfaserten zusehens. Erste dicke Tropfen fielen. Rechtzeitig zogen wir die Regenumhänge über und halfen uns gegenseitig, sie über die Rucksäcke zu ziehen. Es lohnte die Mühe nicht. Wenige Minuten später ließ das Tröpfeln nach, und der Rest der Wolken zog nach links hinter uns ab. Also nahmen wir nach wenigen hundert Metern die Umhänge schon wieder ab, und wir würden sie auch bis Santiago nicht mehr gebrauchen. Die ganze Zeit blieb uns das gute Wetter treu, die Gewitter waren nur ein kleines Intermezzo.
Natürlich wurde in Bercianos de Valverde eingekehrt, eine willkommene Mittagspause. Die Hauptstraße war voll mit sonntäglichen Spaziergängern, die uns gern zur Bar führten. Sie liegt rechts vom Pilgerweg, aber ich wusste nicht mehr, wo genau man abzweigen musste. Es war wohl am zentralen Platz, aber da gingen rechts V-förmig zwei Straßen ab, die halbrechte war die richtige.
Außerdem ist an dem Haus jetzt ein Schild "Bar" angebracht. Auch drinnen hatte sich vieles in den zwei Jahren zum Guten gewendet. Die jüngere Generation hatte jetzt das Sagen. Das alte Muttchen, das uns mit selbst aufgegossenem Kaffee ganz schön abkassiert hatte, schlurfte auch noch herum. Ansonsten viele Leute, darunter Jüngere, ein verhätschelter kleiner Junge. Auch der Dauerläufer kam nach einiger Zeit zur Tür herein.
Der Innenraum war renoviert, der Kaffee einwandfrei, die Preise normal. Also nur Gutes aus Bercianos de Valverde zu vermelden. Zu essen gab es natürlich nichts, damit hatten wir auch nicht gerechnet. Ich weiß nicht einmal mehr, ob wir danach gefragt haben. Vom zentralen Platz aus geht es dann links weiter, durch ein grünes Tal, wie der Name des Dorfes sagt, erst auf eine langgestreckte niedrige Anhöhe zu, dann ihr nach links ausweichend, zum Schluss doch rechts ab und steil hoch. Uff, die Sonne brannte inzwischen.
Weg war sie. Ein junger Mann kam außen die Wendeltreppe hinunter, interessierte sich aber zunächst nicht für uns. Wir brauchten ja auch nichts. Aber es gab kein Frühstück mehr. Statt dessen stand da ein Automat, aus dem man Kaffe und Kekse usw. Ich glaubte ihm kein Wort. Anita links und Hedwig Später kamen unsere Gastgeber herunter. Domingo legte den Kopf schräg: "Du warst schon mal hier. Wir waren gleich wieder gut Freund, was mit seinem Wein, den Gäste immer noch kostenlos zapfen können, begossen wurde.
In der Ecke ein Computer. Ja, man darf auch kostenlos ins Netz. Immerhin ist also nicht nur der Übernachtungspreis gestiegen, sondern auch das Angebot für die Gäste ist verbessert. Hm, Anita und er haben in Deutschland gearbeitet und verstehen Deutsch einigermaßen. So konnte er alles lesen, was ich über sie geschrieben hatte. Nun, Schlimmes war es ja nicht, eher im Gegenteil. Domingo und Antje im Hof Ich bleibe dabei, dass dies die gemütlichste Herberge des Mozarabischen Weges ist, kann aber verstehen, wenn die Preise inzwischen den Geldbeutel manches Pilgers überstrapazieren, der dann lieber in die Notunterkunft in Santa Marta de Tera nur 1 km weiter geht.
Am besten waren die Toiletteneinrichtungen. Domingo hatte auf Vorschläge der Pilger gehört. Die Duschkabinen hatten innen Holzknöpfe, um Wäsche daran aufzuhängen und zusätzlich einen Duschvorhang davor.
Inzwischen hatte mir Domingo reinen Wein eingeschenkt, auch im übertragenen Sinn, nämlich, was den Automaten anging. Ich hatte mich ja schon vor zwei Jahren gewundert, dass man das Frühstück abends bezahlte - oder auch nicht - und sich dann am anderen Morgen nach Lust und Laune bedienen konnte. Das hatten nun so viele Gäste ich vermeide das Wort "Pilger" missbraucht, dass Domingo sich den Automaten für 4. Eine Schande für den Pilgerweg! Nun war "mopsen" angesagt, also ausruhen.
Die Wäsche hing auf der Leine, sogar mein Hut. Die schwereren Sachen wurden nicht mehr trocken, dafür war es zu spät am Tag. Ein wenig beschwingt vom Wein gab ich im Hof Gesangeskünste zum besten, und Antje spielte dazu auf einer extra für solche Fälle mitgebrachten Blockflöte, zur Freude unserer Gastgeber und einiger Nachbarn.
Sie malte auch ein schönes Bild ins Pilgerbuch, in dem ich auch noch unsere Einträge von vor zwei Jahren fand. Dann kam der Katzenjammer. Im Schlafraum musste ich mir endlich mal meine Füße näher beschauen.
Unterwegs tun Blasen ja nicht so weh; erst wenn man sie sich dann anschaut, kann man den Schaden beurteilen. Zwischen Ballen und Zehen hatte sich am rechten Fuß ein zwei-euro-großes Ding entwickelt, stramm voll mit Wasser. Einmal hineingepiekst, und ein dünner Strahl spritzte hoch. Ich versuchte, Heftpflaster darüberzukleben. Am Rand des Elastoplaststreifens, der den Ballen bedeckte, hielt es einigermaßen.
Ich war aber doch niedergeschlagen. So schlimm hatte ich es noch nie gehabt und dann an einer Stelle, wo Elastoplast nichts ausrichten konnte. Am Spätnachmittag stellte Domingo uns zwei Spanier vor, die auch mit uns zu Abend aßen. Einer von ihnen, Vicente aus Madrid, hatte sich von dem anderen mit dem Auto herbringen lassen und wollte von hier aufbrechen.
Ja, Junge, dann guck dir mal meine Füße an, dann weißt du, was dir blüht, dachte ich. Er sprach gut Englisch, was mich erstaunte, bis er erzählte, dass er eine Zeitlang in England gearbeitet hatte. Meine Bemühungen, weiter Spanisch zu lernen, unterstützte er aber sehr. Ein angenehmer Zeitgenosse!
Zur Nacht schlug er sein Lager diskret in der entferntesten Ecke des Schlafsaales auf, war früh im Bett und machte null Lärm. War dieser Mann wirklich ein Spanier?
Das Abendessen gab's erst um 21 Uhr, obwohl wir es gern früher gehabt hätten. Warum, wurde nicht klar. Pünktlich lagen wir vier Pilger dann im Bett, wie sich's gehört. Bei manchen Herbergen möchte man wirklich noch etwas bleiben Übrigens kann man hier durchaus seinen Urlaub verbringen. Das Haus bietet auch Ferienwohnungen an. Er schmeckt und ist nicht zu teuer.
Vicente ist schon weg. Wir werden ihn wahrscheinlich am Zielort wiedersehen. Heute liegen 28 km vor uns, nicht eben wenig.
Ich kann fast nicht glauben, dass wir vor zwei Jahren noch 9 km dazugelegt haben, bis Mombuey, da die Herberge in Ríonegro damals erst noch im Bau war. Heute bin ich heilfroh, das nicht nochmal laufen zu müssen. Zunächst nach Santa Marta de Tera , wo natürlich die historische Jakobsfigur besucht werden muss. Links von der Kirche scheint die Notunterkunft zu sein. Ich lasse mich auf einer Bank vor der Kirche nieder, während die Frauen über den Friedhof gehen. Meine Füße tun weh, ich muss sie schon jetzt verarzten.
Die Blase unter dem rechten Fuß ist schon wieder stramm voll. Ich steche sie auf und tupfe das Wasser mit einem frischen Papiertaschentuch ab, klebe ein neues Heftpflaster drauf. Es hat lange gedauert. Die Frauen kommen schon zurück. Ich habe keine Lust mehr, zu der Skulptur zu gehen, wir müssen auch weiter. Au weia, ich humpele entsetzlich. Die anderen beiden laufen mir davon.
Das wird an diesem Tag so bleiben. Ich muss öfter meinen Stolz überwinden und hinter ihnen herrufen, dass sie auf mich warten sollen. Jetzt weiß ich, wie das ist, immer der Letzte zu sein. Keine Pilgertour vergeht, ohne dass man etwas Neues lernt, an dem man arbeiten muss.
Die Wegeauszeichnung ist gut, die Flusslandschaft schön. Wir haben wieder Sonne, aber heute ohne den üblichen frischen Wind. Hedwig hat Probleme, dass ihr die Mücken an den bloßen Beinen zusetzen.
Sie zippt die Hosenbeine an, kurz darauf aber wieder ab, da sie zu schwitzen beginnt. Ich bin gottseilob die langen Hosenbeine gewöhnt, auch bei drückender Hitze. Und die gibt es heute. Wenn man nach einigen Kilometern erneut die Landstraße mit einer Brücke über die Tera vor sich hat, muss man nicht den gelben Pfeilen folgen und gleich auf die Straße, sondern wendet sich nach links zur Flussaue, wie das Handbuch empfiehlt.
Dort ist ein Rastplatz, und Pilgerfreund Detlef Gehring verweist darauf, dass man unter der Brücke hindurch sogar ein Restaurant erreichen kann. Das habe ich nicht kontrolliert. Kurze Trinkpause, dann die Böschung zur Straße hoch.
Diese wird gerade frisch geteert, ein ziemliches Problem bei der Hitze, aber wir kommen ohne "Asphaltsohlen" davon. Hinter der Brücke gleich wieder rechts ab. Etwas später war ein beachtlich gefüllter kleiner Bach zu überqueren, und dann folgte die spannende Stelle, wo wir uns vor zwei Jahren den Weg querbeet durch einen kleinen Wald gesucht hatten. Das war jetzt völlig unproblematisch, denn ein deutlicher Fußweg nahm uns auf und wurde danach im Wald sogar noch breiter. War das neu, oder hatten wir das vor zwei Jahren einfach übersehen?
Ich kannte nun den weiteren Weg aus dem Gedächtnis. Ziemlich verschwitzt erreichten wir den großen Kanaldamm vor Calzadilla de Tera , dann lag der Ort vor uns. Wo war die Herberge? Ich wollte doch klären, wie man sie findet.
Irgendwie konnte ich sie unter den Häusern links nicht identifizieren. Vielleicht war ja auch einiges neu gebaut. Also liefen wir ganz normal den Pfeilen nach in den Ort. Es war schon Mittagszeit. Das Handbuch sprach von einem Laden. Der kam wie gerufen. Außerdem sollte es in derselben Richtung zur Herberge gehen.
Wir verließen also den Pilgerweg nach links und erreichten bald darauf den Laden rechts. Alles schwer mit Rollläden verschlossen, um die Hitze draußen zu halten. Innen war es fast dunkel. Wir kauften Proviant zum Sofortverzehren, und natürlich eiskalte Getränke. Draußen gab's keine Bank, also ließen wir uns einfach gegenüber auf der Straße im Schatten nieder. Nachdem ich mich etwas erfrischt hatte, ging ich auf die Suche nach der Herberge.
Als erstes erreichte ich den kleinen Platz, den wir vor zwei Jahren von links erreicht hatten. Links musste die Herberge liegen, und so war es auch; sie lag etwa m weiter auf der rechten Seite. Ein gelbes Haus, durch nichts als Herberge zu erkennen. Aber ich war mir ganz sicher, es passte alles.
Nur den Herweg vor zwei Jahren konnte ich nicht ausmachen, die neue Bebauung hatte doch viel verändert. Die Abkürzung, die ich vor zwei Jahren gelaufen war, ist nicht einfach zu finden und spart kaum etwas. Bald ging es weiter, nicht den Pfeilen nach, sondern irgendwie nach halbrechts. Ich wusste, wir mussten nur an der Brücke über den Kanal am Ortsrand herauskommen. Das schafften wir auch. Dann ging's den Kanal entlang, der bis an den Rand gefüllt war.
Ein alter Mann rief mir übers Wasser zu, er habe in Deutschland gearbeitet. Ich erwiderte ein paar Worte, schon verschwanden die beiden Frauen fast am Horizont. Ich dackelte hinterher, in der prallen Sonne mühsam, aber der Weg ließ sich einigermaßen laufen.
Um 13h00 erreichten wir Olleros de Tera , es war schon wieder Pause angesagt. An der Kirche fragte ich nach einer Bar. Wir mussten spitzwinklig rechts von der Herkunftsrichtung aus gesehen zurück das Bild hält fest, wie wir gerade umgedreht haben und ein ganzes Stück die Straße entlang, über die die Alternative an der Ermita vorbeiführt.
In Olleros de Tera Keine Sekunde hatte ich daran gedacht, diesen Weg zu gehen, denn bei dem vielen Wasser im Fluss und im Kanal musste an der kritischen Stelle total "landunter" sein. Auf Abenteuer waren wir heute nicht aus. Erst fast am Ortsrand gab es gleich zwei Bares, "Torero" und "Truta". Kaffee im "Torero" 1,20 EUR. Dann wieder zurück zur Kirche und geradeaus zum Ortsrand.
Dort saßen einige Spanier und sprachen uns an. Sie musterten uns neugierig, aber freundlich. Sie führt bald an Telegrafenstangen entlang, denen man immer folgen sollte. An einem Masten immer noch ein verblasster Pfeil nach links. Den muss man ignorieren, wusste ich vom letzten Mal, es geht weiter geradeaus. Der Weg erreicht ein Wäldchen und biegt dann links ab, parallel zu dem Tal, durch das die Tera fließt.
Die folgenden 3,1 km kamen mir endlos vor. Kein bisschen Schatten und vor allem: Wir liefen über Schotter, der an einigen Stellen besonders grob aufgefüllt war. Jeder Schritt war ein Suchen nach einer Stelle, wo ich den Fuß so aufsetzen konnte, dass sich nicht ein Geröllbrocken in eine der Blasen bohrte.
Ich kam nur noch ganz langsam vorwärts, schwitzte wie verrückt, brauchte eine Trinkpause nach der anderen. Und Wasser aufgefüllt hatte ich auch nicht!
Man macht immer dieselben Fehler. Einmal brauste ein Trupp dieser vierrädrigen Motorräder an uns vorbei, hüllte uns zu allem noch in eine Staubwolke. Ich behielt die Uhr im Auge, um zu sehen, wann die 3,1 km endlich ungefähr vorbei waren. Welche Erleichterung, wieder auf Asphalt endlich zur Staumauer hinuntergehen zu können. Am Stausee der Tera Danach ging es in leidlichem Tempo weiter, rechts am Stausee entlang, wobei ich nach einer Stelle Ausschau hielt, wo man vielleicht sogar baden konnte.
Das musste doch sehr erfrischend sein. Doch das Ufer lag voll mit Abfallholz, wenig einladend und für meine lädierten Füße schon gar nichts. Nach ca. Wir legen uns auf unseren Isomatten nieder. Ich muss geschlafen haben, denn Hedwig versichert, ich habe geschnarcht. Nun ja. Jedenfalls habe ich jetzt auch noch Kopfschmerzen, wohl wegen Sauerstoffmangel. Als ein ganz wenig Wind aufkommt, raffen wir uns wieder auf. Als nächstes kommt Villar de Farfón , wo wir gegen 17h00 eintreffen.
Bis hierher waren Manfred, Hans und ich vor zwei Jahren von Calzadilla de Tera aus in eins durchgelaufen, obwohl es auch heiß war. Aber längst nicht so heiß wie heute, oder? Born: October 29 , in Kolbotn, Norway. Filmography by Job Trailers and Videos. Everything New on Netflix in June. Share this page:. Create a list ». See all related lists ». Do you have a demo reel?
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